Die Repräsentation der finnischen Regierungschefin Sanna Marin in vier deutschen Online-Zeitungen
Nieminen, Saana (2023-04-20)
Die Repräsentation der finnischen Regierungschefin Sanna Marin in vier deutschen Online-Zeitungen
Nieminen, Saana
(20.04.2023)
Julkaisu on tekijänoikeussäännösten alainen. Teosta voi lukea ja tulostaa henkilökohtaista käyttöä varten. Käyttö kaupallisiin tarkoituksiin on kielletty.
suljettu
Julkaisun pysyvä osoite on:
https://urn.fi/URN:NBN:fi-fe2023052447721
https://urn.fi/URN:NBN:fi-fe2023052447721
Tiivistelmä
Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen allgemeinen Überblick über die Repräsentation finnischer weiblicher Führungskräfte in den deutschen Nachrichtenmedien zu geben. Die politische Führerin, Regierungschefin Sanna Marin, wurde als Forschungsgegenstand der Masterarbeit ausgewählt, da ihr Aufstieg zur Premierministerin große internationale Aufmerksamkeit als „die jüngste Regierungschefin der Welt“ in den Medien erregte. Als Daten wurden Artikel verwendet, die im Jahr 2021 in vier deutschen Online-Zeitungen erschienen sind.
Die theoretische Basis dieser Arbeit besteht aus drei Teilen. Der erste Teil fokussiert sich auf die Repräsentationstheorie von Stuart Hall (1997). Danach befasst sich der theoretische Teil mit der Repräsentation Politikerinnen in den deutschen und finnischen Medien. Die zweite Theorieteil befasst sich mit Finnland-Bild in Deutschland mit Hilfe von Sorvisto-Santoro (2019).
Als Forschungsmethode der Arbeit wurde die Diskursanalyse eingesetzt. Die aus Material stammenden thematischen Diskurse, die die Repräsentation von Sanna Marin beschreiben, lauten wie folgt: Persönliche Eigenschaften, Unterschätzung, Politik und Sanna Marin als Autorität. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Sanna Marin in den deutschen Medien aufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften vertreten, abgewertet und als Autorität nicht nur mit politischen Themen, sondern auch mit ihr in Verbindung gebracht wird.
Als zentrales Forschungsergebnis werte ich, dass Sanna Marin im Gegensatz zur finnischen Mediendarstellung (Kytölahti, 2020) in den deutschen Medien nicht als junge Mutter im Spagat zwischen Beruf und Familie dargestellt wird. In Zukunft wäre es interessant, genauer zu untersuchen, was diesen Unterschied verursacht.
Die theoretische Basis dieser Arbeit besteht aus drei Teilen. Der erste Teil fokussiert sich auf die Repräsentationstheorie von Stuart Hall (1997). Danach befasst sich der theoretische Teil mit der Repräsentation Politikerinnen in den deutschen und finnischen Medien. Die zweite Theorieteil befasst sich mit Finnland-Bild in Deutschland mit Hilfe von Sorvisto-Santoro (2019).
Als Forschungsmethode der Arbeit wurde die Diskursanalyse eingesetzt. Die aus Material stammenden thematischen Diskurse, die die Repräsentation von Sanna Marin beschreiben, lauten wie folgt: Persönliche Eigenschaften, Unterschätzung, Politik und Sanna Marin als Autorität. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Sanna Marin in den deutschen Medien aufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften vertreten, abgewertet und als Autorität nicht nur mit politischen Themen, sondern auch mit ihr in Verbindung gebracht wird.
Als zentrales Forschungsergebnis werte ich, dass Sanna Marin im Gegensatz zur finnischen Mediendarstellung (Kytölahti, 2020) in den deutschen Medien nicht als junge Mutter im Spagat zwischen Beruf und Familie dargestellt wird. In Zukunft wäre es interessant, genauer zu untersuchen, was diesen Unterschied verursacht.